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Blogroll

“Diego, der Junge heisst Müller”

Deutschland im März 2010,  Freundschaftsspiel Deutschland gegen Argentinien. Auf der Pressekonferenz sieht Maradona neben sich einen vollkommen unbekannten Spieler und ist nicht bereit das Podium mit ihm zu teilen. Er verlässt das Podium und kehrt erst zurück als der deutsche Spieler das Feld räumt. “Den kannte ich nicht! Ich wusste nicht, dass das ein Spieler ist!”, erläutert er nachher. Jetzt titelt die Argentinische Zeitung Ole “Diego, der Junge heisst Müller”.

Besser kann man die Ereignisse vom Viertelfinale nicht zusammenfassen. “Deutschland kann die Koffer packen!”, tönte Maradona vorher.  “Die WM ist für sie zu Ende!” Er vertraute auf seine Weltstars und traute den deutschen Youngsters nichts zu. Es waren keine 3 Minuten gespielt, da wusste Maradona den Namen von jenem jungen Spieler neben dem er nicht auf Podium sitzen wollte. Der Schock sass tief bei Argentininen und sie wurden Deutschland regelrecht eingeschnürt. Wieder, wie schon gegen England, versäumte es die Mannschaft nachzulegen, Klose vergab die grösste Chance. Argeninien fightete sich zurück ins Spiel, kam aber kaum zu echten Torchancen. Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit marschierte Argentinien aber rannte und dribbelte sich fest. Ihnen viel nichts ein, wie sie die gute deutsche Hintermannschaft aushebeln konnte. Bemerkenswert in der Druckphase war, dass Deutschland sich immer spielerisch befreite und nicht nur den Ball blind weggedroschen. Deutschland befreite sich, nutzte den Raum und konterte die Argentinier eiskalt aus. Klose mit Doppelpack und Friedrich mit erstem Länderspieltor schraubten das ein Ergebniss auf ein unfassbares 4.0 und wie gegen England hatte man das Gefühl, dass damit noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht war. Wie in allen Spielen bisher versuchte Deutschland den Ball zwar in den eigenen Reihen zu halten, aber im Gegensatz zu den Ballbesitzfanatikern suchten sie den Weg zum gegnerischen Tor. Getreu dem Motto, Angriff ist die beste Verteidigung wird der Gegner in der eigenen Hälfte gehalten. Die meisten Mannschaften in diesem Turnier spielen von Anfang an abwarten oder ziehen sich nach einer Führung zurück. Deutschland setzt nach, egal ob in Über- oder Unterzahl und allein aus dem Grund ist es  gut das Ballack und Frings nicht dabei sind, um das Spiel zu “beruhigen” wie Reporter so gerne feststellen.

Zum elften!!! Mal steht Deutschland im Halbfinale und nur vier gingen verloren.

Die Viertelfinale Vorschau

Niederlande – Brasilien

Zwei Mannschaften von denen man in der Vergangenheit Zauberfussball gesehen hatte, präsentieren sich als hart arbeitende Kollektive die nach der Maxime spielen, die Null muss stehen. Beide, besonders Brasilien, wirkten im ganzen Turnier nicht besonders gefordert. Damit wird das Viertelfinale zum ersten echten Prüfstein für beide. Wie gehen sie mit einem Rückstand um?

Beide verfügen über Topspieler, vielleicht ist aber Arien Robben der Spieler der mit einer Einzelaktion  das Spiel entscheiden kann.

Ansonsten droht hier ein Elfmeterschiessen.

Uruguay – Ghana

Uruguay, defensiv stark mit zwei Topstürmern, ist der Favorit in dem Spiel auch weil Ghana vor dem Tor recht harmlos agiert. Die beiden Tore gegen die USA waren die ersten Tore aus dem Spiel. Auf Ghana ruhen die Hoffnungen und Wünsche eines ganzen Kontinents. Zum ersten male könnte ein afrikanisches Team ins Habfinale kommen. Uruguays schnörkellose Spielweise ist aber geeignet die Black Stars zum erlöschen zu bringen und selber seit 40 Jahren mal wieder ein Halbfinale zu erreichen. Wenn Ghana wissend um seine Sturmschwäche sich ebenfalls einigelt ist dies auch ein Spiel mit Elfemeterschusswahrscheinlichkeit

Deutschland – Argentinien

Mal wieder dieser Klassiker. Wieder, wie vor vier Jahren, treffen im Viertelfinale die Mannschaften aufeinander die den unterhaltsamsten Fussball gespielt haben.

Statistisch gesehen Vorteil Deutschland – Noch nie ein KO Spiel gegen eine Südamerikanische Mannschaft verloren (nur zwei Finalniederlagen). 5 WM Spiele gegen Argentinien 2 Siege 2 Unentschieden (aber Sieg im Elfmeterschiessen) 1 Niederlage.

Personell Vorteil Argentinien Messi, Tevez, Higuain, Veron, Samuel, Heintze etc. die Liste der Topspieler ist lang und diese präsentieren sich, im Gegensatz zu anderen die schon zu Hause sind, als Team. Trotzdem ist Argentinien als Mannschaft nicht so stark wie vor vier Jahren. Damals wirkte die Defensive schier unüberwindlich und lies nur wenige Chancen zu. Argentinien 2010 ist defensiv nicht so stark aber nach vorne unberechenbarer. Messi, Tevez und Higuain sind nicht komplett über 90 Minuten auszuschalten und ein echter Prüfstein für dich nicht immer sattelfeste Hintermannschaft.

Beide Mannschaften haben im Laufe des Turniers gezeigt, dass sie nach vorne spielen wollen, daher ist am Samstag ein Fussballfest mit vielen Toren zu erwarten.

Wahrscheinlichkeit auf Elfmeterschiessen: Gering

Paraguay – Spanien

Der Aussenseiter gegen den Topfavorit. Die Betonmischer aus Südamerika gegen die Meister des Passspiel. Spanien hat im ganzen Turnier gezeigt, wie schwer sie sich mit der Favoritenrollen tun. Paraguay wird hinten die Schotten dicht machen und vorne auf den lieben Gott hoffen. Mit den Spielern aus der Bundesliga auch bestens geeignet fürs Elfmeterschiessen wie gegen Japan bewiesen.

Wahrscheinlichkeit auf Elfmeterschiessen: Sehr hoch

Wat is eijentlich ne Zensur? – Da stellen wir uns mal janz Dumm

Zunächst  ein kleines Spiel: Hier Auszüge von zwei Spielberichten zu den Achtelfinalspielen – Finde den Fehler:

„Im Wissen, mit dem Rücken zur Wand zu stehen, reagierten die Engländer. Zunächst verpasste es Frank Lampard, nach einer flachen Hereingabe von James Milner das Spielgerät aus kurzer Distanz an Neuer vorbei über die Torlinie zu bugsieren, doch dann sollte Innenverteidiger Upson seinen Fehler bei Kloses 0:1 wieder gut machen, als er in der 37. Minute infolge einer Flanke von Steven Gerrard höher als die gesamte deutsche Abwehr sprang und wuchtig zum Anschlusstreffer einköpfte. Die englischen Hoffnungen auf einen Sieg gegen den Erzrivalen waren plötzlich wieder allgegenwärtig.“

Mit purer Entschlossenheit kamen die Schützlinge von Fabio Capello aus der Halbzeitpause zurück.

Nanu da fehlt doch was? Oder hier:

„26 Minuten resultierte dann ebenfalls aus einem dieser überfallartigen Angriffe: Tevez war nach Traumpass von Messi durchgebrochen, bekam in letzter Sekunde aber von Perez den Ball vom Fuß genommen. Das Spielgerät prallte aber vor Messis Füße, und dessen Versuch eines weiteren Lupfers köpfte der noch vor dem Tor wartende Tevez zum 1:0 ein.“

Diese Berichte sind von der Fifa.com Seite. Gemäss diesen Berichten gab es kein Wembley 2, kein Abseitstor von Tevez und auch keine Diskussionen darum.

Auch in den Stimmen zum Spiel fehlt in den Aussagen der Engländer jeder Hinweis auf Lampards Tor. Die Schiedsrichter waren bei der Pressekonferenz verhindert. Die Journalisten erfuhren so wenig bis gar nichts, ausser das es 4-5 Fehlentscheidungen im ganzen Turnier gab, wie ihnen Fifa-Obman Aranda ihnen verkündete. Es spricht für die guten Manieren der Journalisten, dass diese ihn nicht auslachten. Vielleicht warteten sie auch gespannt, ob ihm eine lange Nase wuchs.

Von einem Schiedsrichter Kollegen erfuhr man das Larrionda zutiefst Enttäuscht war, dass ihm diese Fehlentscheidung unterlaufen war. Ach, sach bloss. Wir dachten alle, er macht Party! Ich brauche kein Exklusiv Interview mit Japans Komano um zu wissen, dass dieser nach seinem Fehlschuss im Elfmeterschiessen enttäuscht ist.

Alle Schiedsrichter bei der WM sind im Übrigen gegen Hilfsmittel bzw. nicht Kompetent diese Frage zu beantworten. Diese Nichtinormationstaktik der FIFA verleitete einen Reporter dazu den Mediendirektor anzublaffen: „Wir sind hier nicht in Nordkorea!“

Richtig sind wir nicht, die schlechten Schiedsrichter kommen nicht in Kohlemienen. Wie auch? Erstens hat die Fifa keine Kohleminen (von denen man weiss) und Zweitens wie man dem Bericht oben entnehmen kann, gibt es auch keine Fehlentscheidungen lt. FIFA Seite

Und dat liebe Kinder, dat nennt man Zensur – Klingt komisch, ist aber so.

Die Achtelfinale

Nach der Vorrunde war eine Einschätzung der Favoriten schwierig. Die Achtelfinale sind rum und ein richtiges Bild hat man immer noch nicht. Deutschland fegt schwache Engländer vom Platz. Das war schon mal eine Hausnummer, aber Weltmeister dazu bedarf es doch eines anderen Prüfstein.

Argentinien? Zwanzig Minuten dominierte Mexiko , dann bekam Argentinien zwei Tore geschenkt und verwaltet danach 70 Minuten das Spiel nach Hause. Messi kaum zu sehen, wurde aber auch nicht gebraucht. Wie stark ist Argenitinien wirklich? Keine Ahnung.

Brasilien dominierte Chile, die kaum zu guten Chancen kamen, tat nach vorne nicht viel nutzte aber seine paar Chancen eiskalt. Richtig gefordert wurden sie nicht.

Auch die Niederlande zauberten nicht wie früher sondern spielten Effektiv und kamen sicher gegen die Slowakei eine Runde weiter.

Spanien geduldig und mit dem Glück, dass man braucht um Weltmeister zu werden, schlugen extrem defensive Portugiesen. Das war schon ein hartes Stück Arbeit.

Wer ist Topfavorit? Schau mer mal.

Zzwei fahren nach dem Viertelfinale nach Hause, also Sonntag wissen wir mehr.

Videobeweis sofort !!! Oder doch nicht?

Nach den Fehlern im Achtelfinale weiss jeder Fussballexperte und wem man sonst noch so ein Mikrofon hinhält zwei Sachen sofort: 1. Der Schieds- und Linienrichter braucht eine Brille und 2. Der Videobeweis muss her.

Das ZDF zeigte in einem Experiment gestern, dass der Schieds- und Linienrichter keine Brille sondern ein Fernglas braucht, um auf die Entfernung und beim dem Blickwinkel 170 – 180 cm über dem Boden zu erkennen ob der Ball drin war oder nicht.

Und der Videobeweis? Ganz klar her damit. Gibt es schliesslich im Eishockey und im American Football und beim 100 Meter Sprint und was weiss ich noch wo auch. Beim Eishockey gibt es aber auch Bully – Führen wir den jetzt auch beim Fussball ein? Natürlich ist das Polemik aber wie kann jemand einen Sport wie Eishockey oder auch American Football mit Fussball vergleichen?

Beide Sportarten sind geprägt von zahlreichen Unterbrechungen und Pausen in denen das Anfordern eines Beweises möglich ist. Beide kennen das Vorteil-Nachteil Prinzip mit nachträglichem Sanktionieren. „Es ist eine Flagge auf dem Spielzug“ ist Standard beim Football. Dies bedeutet nichts anderes, als das einer der zahlreichen Schiedsrichter einen Regelverstoss gesehen hat und diesen Anzeigt. Nach Ende des Spielzuges, der in der Regel nur wenige Sekunden dauert, wird beraten unter Umständen mit Video und dann eine Entscheidung getroffen. Diese Unterbrechungen finden aber sowieso dauernd statt und stören den Spielfluss nicht wirklich.

Wie soll das jetzt im Fussball funktionieren? Bei knappen Abseits grundsätzlich laufen lassen und am Ende des Spielzugs (Tor, Ecke, Abstoss) per Video auflösen ob Abseits Ja-Nein. Super Idee! Tor durch Klose. Ist Deutschland jetzt Weltmeister? Das erfahren sie gleich – nach der Werbung. Grosses Kino.

Aber wir hätten eine neue Show – DSDSD – Deutschland sucht den Super-Depp. Hier wird der „Der Tor des Monats“ gekürt. Im Monat September geht die Auszeichnung an Mario Gomez dicht gefolgt von Stefan Kiessling. Gomez wurden acht Tore, Kiessling nur sechs Tore nachträglich wegen Videobeweis aberkannt, weil es doch Abseits war. Unrealistisch? Von wegen, in manchen Spielen gibt es reihenweise, enge Entscheidungen und die würde man dann grundsätzlich laufen lassen. Kann man ja hinterher durch Video auflösen.

Und die Torkamera? Auch so eine famose Idee funktioniert beim Eishockey prima. Wenn der Schiedsrichter sich unsicher ist konsultiert er einfach das allsehende Auge und kann entscheiden. Funktioniert auch im Fussball? So in jedem Fall nicht. Im Eishockey ist das Spiel bei engen Entscheidungen so oder so unterbrochen. Der Torwart liegt auf dem Puck, das Tor ist verschoben oder die Scheibe drin d.h. das Spiel ruht.

Im Fussball selten. Nehmen wir ein einfach das Wembley Tor 2 als Beispiel. Da Ball knallt an die Unterkante der Latte auf den Boden hoch, wieder Latte, wieder Boden dann hat der Torwart den Ball und wirft ab. Das ist die Situation – Jetzt war es a. das Wembley Tor 2 und b. das Wembley Tor 1.

Im Falle a. würde während des deutschen Ballvortrages, wahrscheinlich noch in der eigenen Hälfte die Info kommen TOR etwas spät, aber im engen zeitlichen Rahmen zum Geschehen. Beim Wembley Tor 1 würde die Untersuchung länger dauern, der Konter der Deutschen läuft bereits, die Situation wird vom Oberschiedsrichter aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, mittlerweile ist Deutschland am anderen Strafraum angelangt, Flanke in den Strafraum. Tor, Elfmeter, Ecke, ? April, April der Ball drüben war doch drin. Ihr könnt euch wieder abregen. Die gelbe Karte wegen Foul nehmen wir zurück und den Elfmeter gibt es jetzt doch nicht.

Sowas kommt extrem selten vor, das aus einer strittigen Entscheidung im Gegenzug ein Tor fällt? Kann sein, aber es kommt vor wenn auch nicht in einem von zehn Fällen, dann in einem von hundert Fällen und es muss noch nicht mal ein Tor sein. Ein Freistoss, eine gelbe Karte reichen doch schon. Ein brutales Foul was nicht bestraft werden, darf weil vorher doch ein Tor war. Oder die gelbe Karte gibt es aber den Elfmeter oder Freistoss gibt es nicht mehr?

Videobeweis bei Elfmeter Entscheidungen. Wie praktisch für den Schiedsrichter. Wenn ein Spieler im Strafraum fällt, pfeift der Schiedsrichter grundsätzlich Elfmeter und prüft anschliessend per Video ob er recht hat. Wenn ja Elfmeter und wenn nein Gelbe Karte wegen Schwalbe. Wenn normaler Zweikampf bei dem man schon mal zu Boden gehen kann, zuckt man mit den Achsen und nimmtdas Spiel wieder auf.

So soll das sein??? Nein, Nein! So sei das ja alles nicht gemeint, sagen die Experten, sondern nur wenn der Schiedsrichter sich nicht sicher ist. Der Schiedsrichter ist jetzt schon der Buhmann, aber man entschuldigt das Regelmässig damit, dass er keine Zeitlupe hat. Diese Entschuldigung würde dann wegfallen. Jedesmal wenn er nicht nachgesehen hat, würde man ihm diese Entscheidung um die Ohren hauen. Also schaut er jedesmal nach und die Spiele dauern ewig. Nein mit diesen Vorgehen wird ein ganz neues Spiel erfunden.

Worüber die FIFA Nachdenken sollten sind der Chip im Ball und die Auszeit zur Anforderung des Videobeweises. Jede Mannschaft hat eine Auszeit pro Halbzeit oder pro Spiel in der sie per Video eine Entscheidung überprüfen lassen kann. Liegt sie falsch ist die Auszeit weg, liegt sie richtig bleibt sie erhalten. Das würde die Schiedsrichter entlasten, weil jetzt die Mannschaften es selbst in der Hand haben und es würde nur zu wenigen Unterbrechungen kommen, bei den wirklich strittigen Entscheidungen. Diese Auszeit müsste sofort beim vierten Offiziellen beantragt werden, der sie dann per Headset oder Signal dem Schiedsrichter mitteilt. Sofort heisst genau das Sofort. Der Verein soll nicht die Gelegenheit haben, erstmal umfangreich Fernsehbilder zu prüfen, um dann zu reklamieren.

Diese Prüfung sollte auch nur auf wenige Szenen beschränkt sein. Tor ja/nein Elfmeter ja/nein Rote Karte ja/nein Abseitstor ja/nein – Entscheidungen die ein Spiel wirklich entscheiden können. Zwei, dreimal Abseits zu viel pfeifen ist ärgerlich, gleicht sich in der Regel aus.

Der Chip im Ball könnte, wenn ausgereift, ein zusätzliches Hilfsmittel in Verbindung mit Torkamera sein. Signalisiert er Tor, wird das Spiel unterbrochen und per Video überprüft und danach entschieden. Das die Schiedsrichter nur auf Tor entscheiden, weil ihnen das der Ball sagt, wäre doch sehr viel Vertrauen in die Technik.

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